Clínica Médica NiceBody Spa

Nice Body

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Ganzheitsmedizin, Naturheilverfahren, Psychosomatische Medizin, Therapeutisches Yoga

Nachsorge-Programm bei Herzinfarkt 
in der Arztpraxis Dr. med. Bettina Wiesner

Übersicht:

  • Erlernen von Entspannungstechniken (z.B. Muskelrelaxation nach Jakobson) als Einzelsitzung
  • Therapeutisches Cardiovaskuäres Yoga / Iyengar-Yoga ( als individuelle massgeschneiderte Yoga-Sitzung)
  • Laborkontrollen und EKG (nach einem Plan, individuell verschieden bei jedem Patienten):
    • sowohl Laborarzt als auch Kardiologe kommen in die Praxis Wiesner. So entstehen dem Patienten keine unötigen Wege und Laufereien.
    • Sport programm
    • Ernährung mit individuell ausgearbeiteten Ernährungsplänen meiner Ernährungsberaterin
    • Medikamente (nach Absprache mit dem Kardiologen)
    • Sauerstoff-Therapie nach Ardenne (10-20 Sitzungen)
    • Raucher-Entwöhnung
    • Life-Style-Coaching
Dra. Bettina Griepentrog-Wiesner

Arbeitsplatz

Kehrt der Herzkranke nach dem Infarkt an seinen Arbeitsplatz zurück, sollte er seinen Berufsalltag vorher planen. Das Arbeitspensum muss an den Gesundheitszustand angepasst sein. Nötige Änderungen unbedingt offen mit dem Arbeitgeber besprechen. Wichtig ist, ausreichend Zeit zur Erholung zu reservieren.
Sehr hilfreich ist das Erlernen von Techniken zur Entspannung wie:

         Muskelrelaxation nach Jakobson und Therapeutisch-kardiovaskuläres Yoga.

Nach einem Infarkt heißt es vor allem: belastenden Stress vermeiden. Er ist einer der größten Risikofaktor für eine koronare Herzkrankheit. Denn Stresshormone wie Cortisol oder Adrenalin erhöhen den Blutdruck und verschlechtern den Stoffwechsel.

Sport trainiert die Herzleistung

Der Herzinfarkt ist überstanden. Nach Krankenhaus und Reha geht es für den Patienten nun darum, seine körperliche Leistungsfähigkeit zurück zu erlangen. Das verringert das Risiko eines weiteren Infarktes und hilft dem Betroffenen, wieder aktiv am Leben teilzunehmen. Für viele bedeutet es eine massive Umstellung: doch Bewegung und Sport sind nach einem Herzinfarkt ein Muss.teraoldwom

Nach einem Infarkt ist die Herzleistung und damit die Kondition deutlich eingeschränkt. Ein Teil des Herzmuskelgewebes ist abgestorben und vernarbt. Dieser Teil kann sich nicht mehr kontrahieren. Die Folge ist eine insgesamt verringerte Kontraktionskraft des Herzmuskels. Die gesunden Bereiche können durch schonendes Aufbautraining die Pumpfunktion nach und nach übernehmen. Bewegung und Sport verbessern so die Leistung des Herzens. Zudem trägt Bewegung zur Kalorienverbrennung bei. Das hilft nicht nur gefährliches Übergewicht abzubauen. Die erhöhte Aufnahme von Insulin in die Zellen und die Verbesserung des Fettstoffwechsels verringern das Infarktrisiko zusätzlich.

Gerade am Anfang ist es sinnvoll, wenn das Bewegungstraining nach einem Herzinfarkt unter medizinischer Aufsicht stattfindet. Denn der Grat zwischen zu wenig und zu viel körperlicher Bewegung ist nach einem überstandenen Herzinfarkt schmal. Besonders empfehlenswert ist das so genannte Koronarsport-Training. Es wird im Consultorio Nicebody als Individuelle Trainingsstunde angeboten. So ist sichergestellt, dass sich der Patient am Anfang nicht überfordert und die sportliche Betätigung nach und nach angemessen gesteigert wird.

Belastende Sportarten sind nichts für Herzkranke

Sportarten, bei denen es zu kurzzeitigen hohen Belastungen kommt sind grundsätzlich nicht geeignet für Herzkranke. Ausdauersportarten dagegen können bei zunächst geringer Intensität problemlos betrieben werden.

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Günstige Sportarten für Herzpatienten:

  • schnelles Gehen
  • Wandern
  • Walken
  • langsames Laufen
  • Radfahren
  • Skilanglauf

Beispiele für nicht geeignete Sportarten sind:

  • Mountainbiken
  • Bodybuilding
  • Gewichtheben
  • schnelle Ballspiele
  • Alpin-Ski

Empfehlenswert ist auch ein regelmäßiges Training zu Hause mit einem Fahrrad-Ergometer. Besonders für übergewichtige Patienten oder solche mit orthopädischen Problemen sind Radfahren und Ergometer-Training günstig, denn dabei muss das Körpergewicht nicht getragen werden. Ein weiterer Pluspunkt des Ergometers ist, dass der Patient während der Belastung seinen Puls messen kann. Egal für welche körperliche Betätigung sich ein Herzinfarktpatient entscheidet, in jedem Fall gilt: mäßig, aber regelmäßig. Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie empfiehlt mindestens 30-45 Minuten Bewegung 4-5 Mal pro Woche.

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